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Während Myrrha ihren Blick über die zerklüfteten Steilhänge und weit über das Meer schweifen ließ, fiel ihr die Sage wieder ein, von der Marcus erzählt hatte. Die Liebesgöttin Venus war auf ihrem Weg nach Cyprus vor der Küste Italias aus dem Wasser getaucht und hatte fröhlich mit den sie begleitenden Delphinen gespielt, und die Schönste unter den Göttinnen trug dabei nichts auf ihrem herrlichen Leib außer einer goldenen Kette mit Edelsteinen. Doch beim Toben und Tollen mit den freundlichen Meerestieren zerriß ihr Geschmeide, und sieben funkelnde Steine fielen vor der thyrrenischen Küste in die Wellen und wurden zu den prächtigsten Inseln.

„Diana, Ilva, Lilium, Oglasa, Gorgon, Capraria und Planaria!“ Beschwörend zählte Myrrha die Namen der sieben Inseln dreimal hintereinander auf. „Wo auch immer ich meinen Fuß setze, da bist du schon gewesen, göttliche Aphrodite, und es ist, als ob du selbst mich führst und meinen Weg bereitest!“ Sie hob beide Hände zum Himmel und flüsterte der Göttin voller Demut ihren Dank...

 

Elba

Ilva

Giglio

Lilium

Montecristo

Oglasa

Capraia

Capraria

Pianosa

Planaria

Giannutri

Diana

Gorgona

Gorgon

Giannutri

Die Insel Giglio - L’isola di Giglio

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