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Auf halber Höhe vor Nassereith liegt wie ein grüner Smaragd der Fernsteinsee.

 

Das Schlosshotel an seinem Ufer bietet sich an als ideales Quartier für den müden Wanderer.

Bei Umista hatten sie am frühen Morgen den Aenus, der nach Osten zum Schwarzen Meer floß, verlassen und schon nach wenigen Stunden Fahrt in Richtung Norden das Gasthaus Zum Adler am grünen See erreicht, das auf halber Höhe vor dem letzten Gebirgspaß ihrer Reise über die Alpes lag. Die Herberge war geräumig und gut geführt, neben Staatsbeamten und Reisenden aus allen römischen Provinzen nächtigten dort in der Regel auch viele Händler und Fuhrleute, die mit ihren Ochsenkarren außer Töpferwaren, Gewürzen, Öl und Stoffen vor allem süßen Wein in Tannenfässern oder Amphoren über die Berge transportierten. Doch weiter östlich führte noch eine andere gut ausgebaute Straße über das mächtige Gebirge, von Tridentum nach Veldidena, und der Warenverkehr auf der älteren Via Claudia den Flüssen Atesis und Aenus entlang hatte in den letzten Jahrzehnten erheblich abgenommen.

Angela Dopfer-Werner “MYRRHA”

Auf dem Gipfel der Hauptinsel liegt die von außen nicht sichtbare Ruine der Sigmundsburg.
Der Aufstieg ist zwar beschwerlich und durch Steinschlag gefährdet, aber der Anblick sehenswert!

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